Klaus Gertz

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Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation

26.09.2016
Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation
Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation

Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation – so darf sich seit einigen Tagen die Firma Heizung & Sanitär Gertz GmbH & Co. KG aus Nottuln nennen. Der Betrieb kann ab sofort ein besonderes Logo verwenden, mit dem er gegenüber seinen Kunden und Krankenkassen seine Fachkompetenz für diesen speziellen Arbeitsbereich deutlich macht.

Zwei Tage lang nahm das Unternehmen gemeinsam mit 14 weiteren Fachbetrieben aus ganz Deutschland an dieser speziellen Schulung zum "Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation" teil, die von der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® in Kooperation mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchgeführt wird.

Während des Seminars wurden alle Inhalte vermittelt, die für eine komfortable, attraktive und sichere Badgestaltung für die „Generation 50-plus“ wichtig sind. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen zur behindertengerechten Badgestaltung. Dabei reichte das Themenspektrum von einschlägigen DIN-Vorschriften über Informationen zu altersbedingten Einschränkungen und Krankheitsbildern bis hin zu konkreten Planungshinweisen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Schulung lag darin, den Blick der Handwerker nicht nur auf das Bad zu richten, sondern ihnen eine ganzheitliche Sichtweise für die Probleme älterer Menschen innerhalb der gesamten Wohnung zu vermitteln. Denn wer im Alter ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen möchte, der trifft keineswegs nur im Badezimmer, sondern oftmals bereits an der Wohnungstür auf Schwierigkeiten.

Auf großes Interesse im Rahmen der Schulung stieß die Frage, wer im Falle eines nötigen Umbaus die Kosten für die anfallenden Installationsarbeiten trägt. Die Handwerksbetriebe konnten feststellen, dass die Rechnung nicht immer nur durch den Kunden selbst übernommen werden muss, sondern dass – unter bestimmten Voraussetzungen – weitere Kostenträger in Frage kommen können. Von Bedeutung sind dabei vor allem die Pflegekassen sowie die aktuellen Förderprogramme der KfW für barrierefreies Wohnen. Für den Handwerker bedeutet dies, dass er im privaten Bereich gefragt ist, um individuelle, benutzerfreundliche und sichere Lösungen zu schaffen.

Darüber hinaus besteht durch gesetzliche Regelungen (z. B. Behindertengleichstellungsgesetz) auch bei öffentlichen Einrichtungen der Bedarf, diese für jedermann barrierefrei zu gestalten.
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Quelle: Westfälische Nachrichten

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